Nachtflug

Die Landebahnbefeuerung weist den Weg…

Die schier unendlich vielen funkelnden Lichter einer Großstadt unter Ihnen oder die helle Pistenbefeuerung bei Ihrer nächsten Landung: Flüge zur Nachtzeit besitzen einen ganz besonderen Reiz. Sie möchten auch nach Sonnenuntergang „in der Luft bleiben“? Dann können Sie als Inhaber eines PPL(A) oder LAPL(A) eine Weiterbildung zur Nachtflugberechtigung (nach FCL.810) absolvieren.

Geschult werden im Rahmen der Nachtflugqualifikation vor allem Starts- und Landungen bei Nacht, eine Vertiefung des Fliegens nach Instrumenten, sowie eine Auffrischung der Navigation mittels Funknavigationsanlagen (VOR, NDB).

Der Unterricht findet als Theorie- und Praxisschulung statt und beinhaltet die folgenden Inhalte:

  • Theoretische Ausbildung Nachtflugberechtigung (NVFR)
  • Praktische Ausbildung:
    – mindestens 5 Blockstunden,
    – davon mindestens 3 Stun­den Ausbildung mit einem Lehrberechtigten,
    – davon mindestens 1 Stunde Überland-Navigation mit Fluglehrer von
    mindestens 50 km
  • 5 Allein-Starts und 5 Allein-Landungen bis zum vollständigen Stillstand

Inhaber einer LAPL(A)-Lizenz müssen zusätzlich vor Beginn der NVFR-Ausbildung Kenntnisse in der Instrumentenflugkunde im Umfang der Schulung beim PPL(A) erwerben. Auch diese Leistung bieten wir natürlich ein. Wir empfehlen bei Interesse an einer Nachtflugberechtigung zudem den Erwerb des Allgemeinen Sprechfunkzeugnisses (AZF), um sich auf Streckenflügen professionell & sicher verständigen zu können.