LAPL(A) - Lizenz für Leichtflugzeuge

Ihr Weg zur LAPL(A)-Lizenz

Die Lizenz zur Führung von Leichtflugzeugen LAPL(A)

Zum Einstieg in die Fliegerei stellt der LAPL(A) eine neue, preisgünstigere Alternative zum PPL(A) dar. Die Lizenz befähigt zum Fliegen von Leichtflugzeugen mit einer maximalen Startmasse von 2000 kg, wobei 3 Personen befördert werden dürfen. Diese Kriterien treffen auf die in der Privatfliegerei meistverbreiteten Muster, wie Cessna 172 oder Piper PA28 zu, die nach Ausbildungsabschluss nach Sichtflugregeln ohne Einschränkungen geflogen werden dürfen. Im Gegensatz zum PPL(A) ist der LAPL(A) nicht ICAO-konform und damit nur in den Ländern der Europäischen Union gültig. Eine Weiterbildung zu einem späteren Zeitpunkt zum Erwerb einer PPL(A)-Lizenz ist jederzeit möglich.

MG flyers schult zur LAPL(A)-Lizenz auf seiner modern ausgestatteten Flotte der E-Klasse (einmotorige Kolben betriebene Motorflugzeug mit Abfluggewicht < 2 to) an unserem Stammsitz am Flugplatz Mönchengladbach. Hier finden Sie mit einer 1200 m langen, asphaltierten Piste und der installierten Kontrollzone der Deutschen Flugsicherung ganzjährig professionelle Bedingungen für Ihre Ausbildung, an 7 Tagen pro Woche vor. Auf dem Weg zur Pilotenlizenz steht Ihnen ein Team von 20 motivierten Fluglehrern zur Verfügung, die mit einer Erfahrung von vielen tausend Stunden Flug- und Schulungserfahrung ihre Ausbildung begleiten.

Die Ausbildung zum LAPL(A) besteht aus einer praktischen und einer theoretischen Ausbildung. Zur Erzielung eines bestmöglichen Fortschritts durchlaufen Sie Praxis und Theorie parallel, sodass Sie Ihr Wissen aus beiden Modulen bereits nach kurzer Zeit verknüpfen. Die Ausbildungsdauer ist stark abhängig von der eigenen individuellen Verfügbarkeit des angehenden Piloten. Wir rechnen mit ca. einem Jahr, wobei uns viele unserer Absolventinnen & Absolventen zeigen, dass auch ein schnellerer Abschluss keine Seltenheit ist.

Nach Abschluss der Ausbildung kann der Pilot eine Passagiermitnahmeberechtigung erwerben, indem er 10 Stunden Flugzeit als Pilot in Command absolviert.

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung zum LAPL(A) umfasst mindestens 30 Blockstunden, wovon 15 Stunden mit Fluglehrer zu absolvieren sind. Wie verläuft eine klassische Praxisausbildung? Wir geben Ihnen eine Übersicht:

Einführungsflüge:

Nach einer ausführlichen Einweisung in das Luftfahrzeug am Boden machen Sie sich bei ersten Flügen mit dem Flugzeug vertraut. Sie lernen schnell die Funktionen der verschiedenen Instrumente im Cockpit kennen und erfliegen erste eigene Flugmanöver.

Ab der ersten Flugminute sind Sie und Ihr Fluglehrer ein Team, das gemeinsam die Entscheidungen an Bord trifft. Warum nicht den ersten Flug auch mit einem kleinen Fotoshooting der eigenen Heimat verbinden?

Training von Flugmanövern und Platzrunden:

Jetzt geht das Training richtig los…! Nachdem Sie sich an das atemberaubende Gefühl in der Luft gewöhnen konnten, steht das Training verschiedener Flugmanöver, wie Steig-, Sink- und Kurvenflügen, das Erfliegen von Kursen oder Langsamflugübungen auf dem Plan.

Kombiniert wird dieser Abschnitt mit zahlreichen Platzrunden zum Erlernen sauberer Starts und Landungen.

1. Soloflug:

Ein Checkflug mit einem weiteren Fluglehrer bestätigt Ihnen die Reife zu Ihrem ersten Alleinflug… der  wahrscheinlich intensivste Moment der gesamten Ausbildungszeit und ein Meilenstein, an den sich die meisten Pilotinnen & Piloten ein Leben lang erinnern können.

Der erste Alleinflug besteht aus 3 Platzrunden am Ihnen dann bestens bekannten Flugplatz in Mönchengladbach.

Navigation und Überlandflüge:

Nach Beendigung des ersten Ausbildungsabschnitts steht der zweite Abschnitt ganz im Zeichen von Überlandflügen und der Navigation mit Karte & Kompass. Die Ziele der Überlandflüge bestimmen Sie individuell nach Ihren Wünschen. Sie werden viele Flugplätze der Umgebung kennenlernen.

Die Navigationsschulung kann durchaus auch mit längeren Streckenflüge, bspw. zur Nordsee oder zum Bodensee, kombiniert werden.

Soloflüge Überland:

Die zuvor erlernten navigatorischen Kompetenzen vertiefen Sie in Alleinflügen zu anderen Flugplätzen. Zur Flugvorbereitung steht Ihnen natürlich weiterhin Ihr Fluglehrer mit Rat & Tat zur Seite. Er wird auch der erste sein, den Sie vom Zielflugplatz anrufen und ihm von Ihrem Flug berichten werden.

Das Highlight der navigatorischen Ausbildung stellt der Dreiecksflug dar: Ihr bislang längster Alleinflug mit zwei Zwischenlandungen auf verschiedenen Plätzen.

Vorbereitung und die praktische Prüfung:

Die Prüfungsvorbereitung stellt den letzten Ausbildungsabschnitt dar, in dem Sie sowohl im Alleinflug, wie auch mit Fluglehrer die erlernten Flugübungen wiederholen und den Feinschliff auf dem Weg zur praktischen Prüfung erlangen. Nach einem abschließenden Prüfungsflug dürfen Sie Ihre eigene Pilotenlizenz für Leichtflugzeuge in den Händen halten!

Ihrem Start ins eigene Fliegerleben steht nichts mehr im Wege…!

Theoretische Ausbildung

Als angehender Pilot zur LAPL(A)-Lizenz für Leichtflugzeuge erlernt man im Rahmen einer theoretischen Schulung, die in der Regel parallel zur Praxisausbildung stattfindet, alle erforderlichen Inhalte zur Führung eines Luftfahrzeugs, zur Planung von Flugstrecken und zur Beurteilung der meteorologischen Bedingungen. Der Theorieunterricht findet in unseren Schulungsräumen am Flugplatz Mönchengladbach statt. Weitere Informationen zur Theorieausbildung finden Sie im entsprechenden Abschnitt auf unserer Website.

Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Pilotenausbildung haben wir für Sie in einem FAQ „Ausbildung“ zusammengestellt. Möchten Sie einen Eindruck der Ausbildung gewinnen und vor Ihrer Entscheidung erst ein mal in eine Ausbildungsstunde hereinschnuppern? Dann sind unsere Schnupperflug-Angebote genau das Richtige für Sie!